Strand in Hawaii

Von Hawaii hat jeder Bilder im Kopf. Es gibt Vulkane, Strände und immer Sommer. Doch wie steht es um die ganzen typischen Klischees um die Pazifik-Inseln? Wahr oder falsch? Hier eine Liste.

1. Hawaiianer sagen dauernd “Aloha”

Das stimmt! Man hört das Wort überall, zur Begrüßung und zum Abschied. Aloha bedeutet eigentlich “Zuneigung” und kommt aus der Sprache der Ureinwohner Hawaiis. Wichtig ist die Betonung: Das “H” wird stimmhaft mitgesprochen, ungefähr so: Alo-Ha. Fast genau so oft trifft man übrigens auf das Wort “Mahalo” für “danke”.

2. Hawaiianer tragen Hawaiihemden

Wir hätten es nicht gedacht: Ob als T-Shirt, Kleid oder Shorts, das typische Hawaii-Muster ist hier tatsächlich sehr oft zu sehen. Beliebt ist das Muster auch als Autositzbezug. Merkwürdig: Toast Hawaii isst hier dagegen keiner.

3. Hawaiianer sind dick

Amis sind generell oft übergerwichtig, aber hier ist es besonders auffällig. Der Durchschschnitts-Hawaiianer hat ein Südsee-Gesicht, mehrere Tattoos, längere schwarze Haare und ist übergewichtig. Es macht schon fast den Eindruck, als gehöre das zum Schönheitsideal. Noch dicker sind übrigens die Menschen auf den Inselgrüppchen der Südsee.

Zwei dicke Menschen in Hawaii

Ein glückliches Paar sitzt in einträchtiger Meditation vor einem Schwefeldampf-Loch am Vulkan Kilauea.

4. Das Wetter ist durchweg großartig

Definitiv nicht. Wir sind keine Meteorologen, aber von acht Tagen auf Big Island hat es sieben Tage geregnet. An zwei Tagen sogar durchgängig. Laut den Einheimischen regnet es an der Ostküste weitaus mehr. Die Temperaturen (wir hatten 18-27 Grad) machen das ganze jedoch erträglich.

5. Die Strände sind traumhaft

Das sind sie! Allein auf Big Island gibt es schwarze, weiße, gelbe und sogar einen grünen Strand. Letzterer ist zwar nur zu Fuß oder mit einem Geländeauto erreichbar. Den einstündigen Marsch an der Südküste entlang war es aber auf jeden Fall wert. Es gibt nämlich weltweit nur vier grüne Strände.

Der Green Sand Beach auf in Hawaii

Der Green Sand Beach im Süden von Big Island bekam seine Farbe durch Olivin, ein Mineral das aus einem Vulkankrater erodierte.

6. Hawaiianer fahren schlecht Auto, wie alle Amis

Im Gegenteil: selten habe ich so aufmerksame und geduldige Autofahrer gesehen. Der Sicherheitsabstand wird immer eingehalten, an Stopp-Schildern wird tatsächlich gewissenhaft angehalten und man bleibt stets entspannt. Kein Wunder, gibt es doch fast überall ausreichend kostenlose Parkplätze.

7. Auf Hawaii gibt es noch richtig entspanntes Inselfeeling

Klar, wir mussten hier nicht zur Arbeit, aber von Stress war weit und breit nix zu spüren. Jeder ist freundlich und entspannt. Selbst in der Hauptstadt Honolulu mit ihren über 300.000 Einwohnern geht es absolut gediegen zu.